Warsztaty pisarskie z autorką Carmen Winter – 30.11.2009

Plakat

 

Text mit den drei deutschen und den drei polnischen Lieblingswörtern

Sommerblumen, rasant, knurren, lody, nadzieje, szybko

Sommerblumen knurren nicht, denn sie sind nicht mit Hunden verwandt. Auch wenn die Evolution rasant voranschreitet, Sommerblumen und Hunde werden sich nicht paaren. Ein Grund dafür könnte sein, dass Hunde Eis mögen, Sommerblumen hingegen lehnen lody ab. Mam nadzieje, unsere Welt bleibt in einer Ordnung, in der wir uns zurechtfinden. Mam nadzieje, Hunde bleiben Hunde und Sommerblumen bleiben Sommerblumen und kein Wissenschaftler kommt auf die Idee, ihren genetischen Code zu mischen. Man kann vieles mischen: Zucker und Mehl, Wodka und Cola, Afrikaner und Europäer, Deutsch und Polnisch, das geht szybko, szybko, schnell, schnell. Aber bitte, nicht die Hunde mit den Sommerblumen. Keine knurrenden Sommerblumen bitte und keine Hund, auf denen Bienen Nektar suchen. (Carmen Winter)

 

Chemie, Laboratorium, Sehenswürdigkeiten, Küchenabfälle, Creme de la Creme, Liebe

Meine große Liebe ist die Chemie. Ich verbringe ganze Tage im Laboratorium. Sehenswürdigkeiten sind für mich alte Küchenabfälle, Säure ist für mich die Creme de la Creme unter den chemischen Verbindungen. (Beata T.)

 

Beschreiben der Lieblingsfarbe / Opisanie ulubionego koloru

 

Blau

Blau ist ruhig, kalt und diskret-vertraulich.

Es drängt sich nicht auf, zwingt nicht.

Es macht mich ausgeruht und erholt.

Ich kann denken.

Meine Gedanken sind klar, wenn ich blau um mich herum habe.

Ich fühle mich sicher.                                                         (Agnieszka S.)

 

Gelb

Gelb – das ist die Farbe der Sonne.

Ich bin glücklich, wenn ich diese Farbe sehe.

Ich mag den Frühling und den Sommer.

Wenn ich gelbe Sachen trage fühle ich mich wohl.                (Beata M.)

 

 

HAIKUS

 

Natura dobra

Łagodna stara się być

Skrycie groźna być.          (Norbert M.)

 

Die gute Natur

versucht ausgleichend zu sein,

Heimlich gefährlich.           (Norbert M.)

 

Czym jest natura?

To woda w kałuży.

Księżyc na niebie.               (Beata T.)

 

Was ist die Natur?

Das Wasser in der Pfütze.

Der  Mond am Himmel.        (Beata T.)

 

Dunkle Nacht ist schön,

nur wenn er nebenan schon schläft,

und gemeinsam träumt.               (Weronika K.)

 

Osiągnąć cele,

Poświęcenie chwili to

spełnienie marzeń.                  (Weronika K.)

 

Herbstlich war der Wind,

Bringt den Hauch von Norden mit,

gibt frischen Atem.                 (Piotr O.) 

 

Ta noc sierpniowa,

Winogrona gwiazd rozdaje

Jak słodycz twych warg.              (Piotr O.) 

 

Ich halte Herbst an,

Eine rote Vase fasst

ein Blatt – rostig-gelb.           (Agnieszka S.)

 

Zatrzymam jesień

W wazonie czerwonym

Liść rdzawo żółty.         (Agnieszka S.)

 

Ein Fleck am Himmel

verborgen hinter Wolken

Novembersonne       (Carmen Winter)

 

Mein Trost im Winter:

vornehm beginnt die Woche

am grauen Montag       (Carmen Winter)

 

Bei jedem Wetter

schiebt der Angler sein Fahrrad

 

langsam zum Ufer    (Carmen Winter)

 

wiersze01

wiersze02

wiersze03

wiersze04

wiersze05

wiersze06

wiersze07

wiersze08

wiersze09

wiersze10