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Eröffnungsrede von Professor Arkadiusz Wudarski am Obersten Gerichtshof von Lissabon

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Auf Einladung des Präsidenten des portugiesischen Obersten Gerichtshofs, Richter Henrique Araứjo, hielt Professor Arkadiusz Wudarski den Eröffnungsvortrag des Internationalen Kolloquiums zum Familienrecht.

Die akademische Debatte fand am 23. März 2023 im Obersten Gerichtshof (Supremo Tribunal de Justiça) in Lissabon statt. An ihr nahmen mehr als 200 Juristen aus allen Rechtsbereichen teil, darunter Richter des Obersten Gerichtshofs, der Generalstaatsanwalt der Republik Portugal, Richter der ordentlichen Gerichte, Vertreter des Justizministeriums, Rechtsanwälte, Mitglieder juristischer Vereinigungen sowie andere Wissenschaftler. Die Debatte wurde vom Forschungszentrum für Familienrecht an der Universität Coimbra, der ältesten und sehr renommierten Universität Portugals, mitorganisiert.

Professor Wudarski befasste sich in seinem Vortrag mit Eingriffsbefugnissen des Staates in das Familienleben und konzentrierte sich auf eine rechtsvergleichende Analyse anhand von Beispielen aus Deutschland, Neuseeland, Japan und Polen. Die in Lissabon vorgestellten Ergebnisse wurden im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts erzielt, das Professor Wudarski seit 2021 leitet. An dem Projekt sind 50 Wissenschaftler aus 30 Ländern beteiligt, die alle Kontinente vertreten. Die vollständigen Forschungsergebnisse werden dieses Jahr veröffentlicht. Das Projekt wird von der Polnisch-Deutschen Wissenschaftsstiftung und der Europa-Universität Viadrina finanziert. Die Universität Warschau ist ebenfalls Partner auf polnischer Seite.

Die Präsentation von Forschungsergebnissen am Obersten Gerichtshof stellt eine besondere Auszeichnung dar. Die Möglichkeit, den Eröffnungsvortrag dort zu halten, ist eine große Ehre und würdigt die Bedeutung des Themas sowie die hohe Qualität der durchgeführten Forschung.

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